Über mich

Gabi Beck

Als Fünfjährige wollte ich Krankenschwester werden.

Mein Weg zur Therapeutin war nicht geradlinig. Genau das hat meine Haltung und meine Art zu arbeiten geprägt.

Ich bin Gabi.

Damals wusste ich noch nichts über Berufe oder Karriere. Ich wusste nur, dass ich Menschen oder Tieren in schwierigen Situationen beistehen wollte. Meine allerersten Patienten waren allerdings Kuscheltiere.

Mein beruflicher Weg führte mich zunächst in die IT. Computer und Technik haben mich schon immer fasziniert und tun es bis heute. Sie gehören zu mir. Sie stehen für meine analytische Seite, meine Neugier und meine Freude daran, Lösungen zu finden.

Trotzdem hatte ich oft das Gefühl, dass etwas fehlt. Ich hatte einen Beruf, der gut zu meinen Fähigkeiten passte, aber nicht zu meinem Herzen.

Neben meiner Arbeit in der IT engagierte ich mich ehrenamtlich als Sanitäterin und stand als Schauspielerin auf der Bühne. Immer wieder merkte ich, wie sehr mich echte Begegnungen erfüllten.

Irgendwann hörte ich auf, mich ständig anzupassen, und begann, den Weg zu gehen, der sich für mich richtig anfühlte. Deshalb entschied ich mich für die Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie.

Als ich dort schließlich meine erste Testklientin begleiten durfte, wusste ich: Genau hier gehöre ich hin.

Ich habe mir meine Therapiemethoden danach ausgesucht, wie ich selbst hätte begleitet werden wollen.

Ich kenne das Gefühl, vieles verstanden zu haben und trotzdem nicht zu wissen, wie sich dieses Wissen im Alltag leben lässt. Genau deshalb ist mir wichtig, dass Therapie nicht bei Erkenntnissen stehen bleibt, sondern Menschen dabei unterstützt, ihren ganz eigenen Weg zu finden.

Jede Methode, mit der ich heute arbeite, habe ich nicht nur gelernt. Ich lebe sie. Sie ist nicht nur Teil meiner therapeutischen Arbeit, sondern auch Teil meines eigenen Lebens.

Ich habe gelernt, meinen Gedanken nicht alles zu glauben, meinen Gefühlen Raum zu geben und mich immer wieder an meinen Werten zu orientieren. Nicht, weil das Leben dadurch einfach wird. Sondern weil ich erfahren habe, wie viel sich verändert, wenn ich aufhöre, gegen mich selbst zu kämpfen.

Heute arbeite ich so, wie ich selbst gerne begleitet worden wäre: mit Empathie, auf Augenhöhe und ohne Bewertung.

Meine therapeutische Arbeit verbindet Elemente aus der klientenzentrierten Gesprächstherapie nach Carl Rogers, der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT), der Schematherapie und der Emotionsfokussierten Therapie (EFT).

Ich lerne nie aus. Weder als Mensch noch als Therapeutin. Ich bin neugierig, entwickle mich kontinuierlich weiter und lasse neue Erfahrungen und Erkenntnisse in meine therapeutische Arbeit einfließen.